Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 12. April 2026

Diese AGB dienen als Orientierung. Für verbindliche Rechtsberatung empfehlen wir die Konsultation eines Fachanwalts für IT-Recht.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen SteadyFlow, Maxim Werle, Im Birkenwaeldchen 31, 63225 Langen (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über Webdesign-Dienstleistungen. Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung (E-Mail genügt) oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Auftragsbestätigung bzw. dem individuellen Angebot.

§ 3 Leistungsumfang

Der Auftragnehmer erstellt Websites nach dem im Briefing vereinbarten Umfang. Änderungswünsche, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert vergütet.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Dritte (Subunternehmer) einzusetzen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Materialien (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung. Verzögerungen durch verspätete Zulieferung verlängern die Projektlaufzeit entsprechend.

§ 5 Abnahme

Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer die Website zur Prüfung bereit. Der Auftraggeber hat 14 Tage Zeit, etwaige Mängel schriftlich zu beanstanden.

Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Beanstandung, gilt die Leistung als abgenommen. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 6 Vergütung und Zahlung

Die Vergütung ergibt sich aus dem individuellen Angebot. Alle Preise verstehen sich als Endpreise. Umsatzsteuer wird gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) nicht ausgewiesen.

Die Zahlung ist nach Abnahme der Leistung innerhalb von 14 Tagen fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen (§§ 286 ff. BGB).

§ 7 Wartung und Hosting (optional)

Wartungs- und Hosting-Leistungen werden in einem separaten Vertrag geregelt. Solche Verträge sind monatlich mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündbar, sofern nicht anders vereinbart.

§ 8 Nutzungsrechte

Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung gehen alle Nutzungsrechte an den erstellten Werken (Design, Code, Texte) auf den Auftraggeber über.

Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellte Website in seinem Portfolio als Referenz zu zeigen, sofern der Auftraggeber dem nicht schriftlich widerspricht.

§ 9 Gewährleistung

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erstellte Website den vereinbarten Anforderungen entspricht. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.

Bei Mängeln hat der Auftragnehmer zunächst das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung nach zwei Versuchen fehl, kann der Auftraggeber Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.

§ 10 Haftungsbeschränkung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden, maximal jedoch auf die Höhe der vereinbarten Vergütung.

Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

§ 11 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke des Vertrags zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrags fort.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Langen (Hessen).

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.